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Herzlich willkommen

beim KGV Fuchstanz e.V.

Frankfurt am Main-Rödelheim

 

Postanschrift:

Reifenberger Str. 63-65

60489 Frankfurt

 

Gründung im Jahr 1976

221 Gärten zwischen 185qm und 646qm

Restaurant "Fuchstanzklause"

 

Allgemeines und Geschichte:

 

Als grüne Oase trennen 218 Kleingärten die Autobahn A66 vom Rödelheimer Wohngebiet. Dank der dichten Begrünung des Autobahnhanges ist vom Verkehr in der Gartenanlage so gut wie nichts zu hören und zu sehen.

 

Das Vereinsgelände zwischen Reifenberger Straße und dem ehemaligen Holzweg (jetzt Gontardstraße) zählt zu den alten Kleingartenanlagen im Stadtgebiet. Aus einem ehemals lehmigen Ziegeleigelände hat sich ein Stück Natur mit einer Vielfalt von Bäumen, Sträuchern, Gemüsebeeten und prachtvollen Blumenrabatten entwickelt. Selbst exotische Pflanzen fühlen sich hier wohl.

 

Schon kurz nach dem 1. Weltkrieg, 1922, wurde die Fläche vom Grafen zu Solms und der Stadt Frankfurt vom "Kleingärtnerverein von 1919" gepachtet und als Anlage 6 bewirtschaftet. Nachdem der Mutterverein mit 8 Anlagen und fast tausend Gärten zu groß und unübersichtlich geworden war, machte sich die Anlage 6 mit damals 227 Parzellen am 17.01.1976 als "Kleingärtnerverein Fuchstanz e.V." selbständig. Seit einigen Jahren stellt der Verein kostenlos einem lokalen Kinderhort eine Parzelle zur Verfügung, um die Kinder an die Natur heranzuführen.

 

Vorwiegend in Eigenarbeit errichteten die Kleingärtner ein Vereinshaus als öffentliche Gaststätte ("Fuchstanzklause") und auf der Fläche einer nicht mehr verpachtbaren Gartenparzelle ein Gerätehaus ("Blaues Wunder"); die Terrasse davor ist eine gemütliche Plattform für kleine Vereinsfeiern. Im Zuge der wachsenden Mobilität mussten nach und nach einige Parzellen, vorwiegend rund um die "Fuchstanzklause", in Parkplätze umgewandelt werden.

 

Durch die gemischte Altersstruktur - von jungen Familien bis zu rüstigen Rentnern - werden immer wieder Gärten frei. Die festen Kosten liegen je nach Größe der Parzelle um 200 Euro pro Jahr, dazu kommen Stromkosten. Jeder Garten hat einen eigenen Stromanschluss und einen Wasserbrunnen. Jährlich sind 7 Stunden Arbeitsdienst zu leisten, um die Gemeinschaftsflächen in einem gepflegten Zustand zu halten.

 

Text: Rudi Wagner und Stefan Röding